Weite Schüsse

Foto: Anna Lena Kaufmann
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Im Rahmen der dlv Jagd erleben Tage hatten die Teilnehmer nicht nur die Möglichkeit, die Merkel Helix auf 100 Meter zu testen, sondern sich auch im Weitschuss zu üben.

Trotz moderner Technik stellt der Distanzschuss eine große Herausforderung an den Schützen dar. Im Flachland entfällt im Normalfall die Notwendigkeit, auf große Distanzen zu jagen. In manchen Jagdgebieten sind weite Schüsse allerdings keine Seltenheit. Der Schießstand in Wetzlar bietet die besondere Gelegenheit, Waffen auf bis zu 300 Meter zu schießen. Die vier Gewinner der dlv Jagd erleben Tage hatten die Chance, unter professioneller Anleitung zu trainieren.

Foto: Anna Lena Kaufmann
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INDIVIDUELLE SCHUSSDISTANZ
Neben der Verbesserung der individuellen Schießfertigkeit stand vor allem das Kennenlernen der persönlichen, jagdlich vertretbaren Schussdistanz im Vordergrund. Nützliches Hilfsmittel stellte die ZEISS Absehenschnellverstellung (ASV) dar.
Durch Einstellung des ASV-Rastrings auf dem Zielfernrohr wird der Geschossabfall ausgeglichen, um auch auf weite Distanzen Fleck zu halten.

Foto: Anna Lena Kaufmann
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TEILNEHMERSTIMMEN
„300 Meter ist eine Distanz, die man nicht jeden Tag schießt – und leider in der Regel auch selten üben kann, weil die wenigstens Schießstände 300 Meter hergeben. Ich hatte einen Streukreis von 41 Millimetern, das ist auf 300 Meter bestimmt schon ganz gut. Der große Vorteil: Man hat hier beste Voraussetzungen: keinen Wind von rechts, keinen Wind von links, die Scheibe steht still“, sagt Teilnehmer Kim Hagebaum. Und ergänzt: „Man muss natürlich, wenn man abkommt, nach Möglichkeit entspannt sein, nicht atmen, langsam abkrümmen und dann fiegen lassen. Übung macht den Meister.“ Das kann auch Klaus Felgenhauer, Leiter der ZEISS-Trainingsakademie, nur so unterschreiben: „Grundsätzlich gilt für weite Schüsse: üben, üben, üben!“