Nur das Beste für den Vierläufer

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… ist gerade gut genug für meinen Vierläufer. Richtig so. Jedoch verunsichern Stammtischgespräche und Infobroschüren über Hundefutter manchmal mehr, als dass sie Klarheit verschaffen.

Ein Hund ist doch ein Fleischfresser. Was passiert, wenn ich ihm Getreide füttere?
Getreidesorten enthalten vor allem Kohlenhydrate, hauptsächlich in Form von Stärke. Im Zuge der Domestikation haben Hunde es geschafft, sich an die menschliche Ernährung anzupassen und somit größere Mengen Stärke zu verdauen und als Energiequelle zu nutzen. Viele als „getreidefrei“ vermarktete Hundefutter enthalten zwar kein Getreide, dafür aber Kartoffeln und verschiedene andere Gemüse, Obst oder Nüsse. Deren Hauptbestandteil ebenfalls Stärke ist, denn alle Pflanzen speichern Energie in Form von Stärke.

Jari Hindström/fotolia
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Ganz gleich aus welcher Quelle sie stammt: Die Stärkeverdauung im Hundedarm läuft immer gleich ab. In der Bauchspeicheldrüse wird das Enzym Amylase ausgeschüttet. Es zerkleinert Stärke zu Zuckermolekülen, die als Energielieferanten in den Blutstrom aufgenommen werden. Getreide ist dementsprechend nicht nur ein „billiger Füllstoff“, der für den Hund wertlos wäre, sondern ein guter Energieträger.

Hunde können im Gegensatz zu Katzen bei stärkereicher Fütterung die Produktion von Amylase hochfahren und sich somit einer stärkereichen Nahrung anpassen. Der Kohlenhydratanteil im Hundefutter sollte jedoch nicht über 60 Prozent liegen. Da unverdaute Stärke osmotisch wirkt und Wasser zieht und es somit zu Durchfall kommen kann.

Tipp
Zum Trockenfutter immer ausreichend Wasser reichen.

Häufig heißt es, Getreide würde bei Hunden Allergien auslösen. Dabei werden oftmals die Begriffe „Allergie“ und „Glutenunverträglichkeit“ miteinander verwechselt. Bei einer Glutenunverträglichkeit reagiert der Darm mit einer Entzündungsreaktion auf Weizenklebereiweiß (Gluten). Daher wird eine Vielzahl der bosch-Tiernahrungs- Produkte mittlerweile ohne glutenhaltiges Getreide hergestellt. Das so gekennzeichnete Futter ist daher besonders für ernährungssensible Hunde geeignet. Als leicht verdauliche Kohlenhydratquellen dienen insbesondere Kartoffel, Hirse oder Reis.

irontrybex/fotolia
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Eine Allergie gegen Getreideeiweiß ist auch beim Hund möglich. Im Normalfall sind diese Hunde meist gegen eiweißreiche und häufig verwendete Futterbestandteile wie verschiedene Fleischsorten, Eier oder Kuhmilch allergisch. Das heißt, Getreideeiweiß ist nicht allergener als andere eiweißhaltige Nahrungsmittel. Um sich den Bedürfnissen von Hund und Herrchen anzupassen, hat boschTiernahrung alle Rezepturen umfassend überarbeitet und deutlich aufgewertet.

Die ZuTippsammensetzungsliste auf der Hundefutterverpackung ist nach Gewicht sortiert. Die Zutat mit dem höchsten Gewichtsanteil steht vorne. Achtung: Frischfleisch wiegt mehr
als getrocknetes Fleisch bzw. Fleischmehl; daher kann es sein, dass eine Getreideart, z. B. Reis, an erster Stelle steht und dann erst das Fleischmehl (nicht zu verwechseln mit „Tiermehl“), das Fleischeiweiß in konzentrierter Form liefert.

 

Fleisch rückt in allen bosch-Tiernahrungs-Produkten an die erste Stelle der Zusammensetzung (Ausnahme sind lediglich Spezialitäten wie Special Light und Sensitive Lamm+Reis). Frisches Geflügel ist eine besonders leicht verdauliche und nährstoffreiche Proteinquelle und wird daher bei vielen bosch-Tiernahrungs-Produkten (min. 25 %) verwendet. Bei der Beschaffung des frischen Geflügels wird auf regionale Rohstoffquellen geachtet.

Des Weiteren kommen in allen bosch-Tiernahrungs-Produkten zusätzlich Glucane (Immunsystem + Stressresistenz) und Mannane (Stabilisierung der Darmflora) in Form von Bierhefe (Saccaromyces cervisiae) zum Einsatz. Somit wirkt sich dieser Komplex nicht nur positiv auf die Darmflora, sondern auch auf das Immunsystem aus.

Um den Ausbau von Knorpel zu unterstützen und die Funktionsfähigkeit des Knorpels besonders im Gelenkbereich zu stärken, enthält jede bosch-Tiernahrungs-Rezeptur Muschelfleischmehl.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bosch-tiernahrung.de