Neue Geräte zum Vermeiden von Wildschäden

Foto: vogelabwehr.at

Wildschweine vertreiben mit dem Wildschweinschreck

 

Abbildung: vogelabwehr.at
Abbildung: vogelabwehr.atreiben mit dem Wildschweinschreck

In den vergangenen Jahrzehnten hat die Wildschweinpopulation in weiten Teilen Europas stark zugenommen, teils aufgrund intensiven Mais-Anbaus. Mit der Anzahl der Wildschweine steigen auch die Wildschäden in der Landwirtschaft. Wildschweine sind meist in Rotten organisiert und von einer Leitbache angeführt. Eine Wildschweinrotte kann in nur einer Nacht extreme Schäden anrichten: Aufwühlen von Wiesen und frisch gesäten Äckern, Zerstören von Maiskulturen und Gärten. In vielen Städten dringen sie bereits in bewohntes Gebiet vor und sorgen für Verwüstung und Verunsicherung. Dabei sind „Schwarzkittel“ sehr intelligent und vorsichtig, sie verlassen den Wald eigentlich nur, wenn keine Gefahr droht.

Der RAPTOR-WLS simuliert akustische Gefahrensituationen, die die Wildschweine natürlich vertreiben:


Gutes Gehör:
Neben dem empfindlichen Geruchssinn orientieren sich Wildschweine vor allem mit ihrem sehr gut entwickelten Gehör.


Sprache der Wildschweine:

Wildschweine produzieren eine Vielzahl von Lauten, mit denen sie untereinander kommunizieren. Bei Gefahr stoßen sie sogenannte Schreck-, Warn- und Alarmlaute aus. Genau diese arteigenen Laute werden beim RAPTOR-WLS „Wildschweinschreck“ verwendet, um Wildschweine zu vertreiben, oder sie gezielt von gewissen Flächen fernzuhalten.

Geräuschwahl von zentraler Bedeutung:
Wildschweine sind äußerst lern-und anpassungsfähig. Eine nicht-spezifische „Lärmmaschine“ würden die intelligenten Schwarzkittel schnell als harmlos entlarven.
Daher hatten bei der Entwicklung des RAPTOR-WLS „Wildschweinschecks“ nachhaltig hohe Wirkung und Vermeidung eines Gewöhnungseffektes höchste Priorität. Die Geräuschwahl spielt dabei eine ausgesprochen wichtige Rolle:

• Die zum Wildschweine vertreiben verwendeten Sounds und deren Bedeutung in der Sprache der Wildschweine sind durch wissenschaftliche Studien belegt.
• Die Sounds treffen die Tiere direkt auf ihrer Instinktebene und sind daher
kaum abzutrainieren (= kaum/keine Gewöhnung)
• Arteigene Wildschweinlaute werden mit zusätzlichen, Gefahr suggerierenden Geräuschen kombiniert und per Zufall geändert.
• Die Wildschweinlaute klingen für den Menschen relativ harmlos.

Raptor karte

GPS Wegedaten eines Wildschweines vor/ nach Installation zweier RAPTOR-WLS Wildschweinschrecks. Auszug aus der Studie der Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW, CH), Satellitenbild: Google Earth.

Da das Gerät sehr einfach zu installieren ist und große Flächen abdecken kann, stellt diese Methode  eine sehr ernst zu nehmende Alternative in der Wildabwehr dar.

Weitere Informationen