Klein, aber fein

Spezielle Ernährung für Hunde kleiner Rassen.

Foto: Andrea Mayer/fotolia
Foto: Andrea Mayer/fotolia

Heutzutage gibt es viele verschiedene Hunderassen mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften. Neben Alter, Aktivität und Gesundheitszustand ist aber auch die Größe des Hundes mitentscheidend bei der Ernährung. Je kleiner ein Hund, desto größer ist die Körperoberfläche im Verhältnis zum Körpergewicht. Dieser Faktor ist wichtig, da kleine Tiere im Verhältnis zum Beispiel deutlich mehr Wärme verlieren als große Tiere. Außerdem sind viele kleine Hunde besonders quirlig und aktiv und benötigen auch deshalb mehr Energie als ihre großen Artgenossen.

Aufgrund der Besonderheiten kleinerer Hunde ist es sinnvoll, ein angepasstes Futter anzubieten. Dafür gibt es beispielsweise von bosch eine eigene „Mini“-Linie. Da kleine Hunde im Verhältnis einen kürzeren Verdauungstrakt haben als große Hunde, ist eine hohe Verdaulichkeit dieser Mini- Produkte gegeben. Darin enthaltene hochwertige Proteine und Fette stellen sicher, dass der Stoffwechsel nicht unnötig belastet wird.

TippViele kleine Hunde sind zudem besonders anspruchsvoll, wenn es um den Geschmack des täglichen Futters geht. Daher wird in allen Produkten der Mini-Linie frisches Geflügel eingesetzt. Zudem sind kleine Hunde oft mehr Umwelteinflüssen ausgesetzt als große Hunde. Diese Umwelteinflüsse können dazu führen, dass Hunde empfindlicher sind oder zu Futterunverträglichkeiten neigen. Für die Mini-Produkte wird daher kein glutenhaltiges Getreide verarbeitet. Das Futter ist dadurch besonders gut verträglich und be- kömmlich.

Welpen sehr kleiner Rassen sind teilweise schon mit neun bis zehn Monaten nahezu ausgewachsen. Sie erreichen ihr Endgewicht also recht schnell. Da die Hunde ausgewachsen sehr leicht bleiben, haben die kleinen Hunderassen in der Regel auch deutlich weniger Probleme mit Fehlentwicklungen der Gelenke oder des Skeletts. Für kleine Hunderassen ist ein zügiges Wachstum daher kein Problem und sorgt eher dafür, dass sich der Hund gut und gesund entwickelt. Um ein gleichmäßiges Wachstum zu ermöglichen, hat das Mini- Junior-Futter einen relativ hohen Protein- und Fettgehalt.

Foto: Bosch Tiernahrung
Foto: Bosch Tiernahrung

Für einen normal aktiven kleinen Hund ist eine der beiden Adult-Mini-Sorten (Mini Adult Lamm & Reis oder Mini Adult Geflügel & Hirse) optimal. Aber es gibt natürlich auch kleine Hunde, die sportlich extrem aktiv sind, weil sie zum Beispiel jagdlich geführt werden oder Hundesport betreiben. Um dem höheren Energiebedarf dieser Hunde Rechnung zu tragen, kann es sinnvoll sein, das Adult Mini mit dem energiereicheren Junior Mini zu mischen. Dabei sollte jedoch die sportliche Figur des Hundes immer im Blick behalten werden.

Für besonders empfindliche Hunde sind Soft Mini Rehwild & Kartoffel oder Soft Mini Fasan & Süßkartoffel das richtige Futter. Beide Sorten sind getreidefrei und enthalten nur eine tierische Eiweißquelle (= single Protein). Gerade bei kleinen Hunden, die krankheitsbedingt wenig Appetit haben und besonders sensibel sind, ist dieses Futter optimal.

 

Foto: Bosch Tiernahrung
Foto: Bosch Tiernahrung

Das Mini Light ist besonders geeignet, um zu verhindern, dass ein Hund Übergewicht entwickelt, oder aber um einen Hund wieder auf Normalgewicht zu bringen. Besonders bei ausgewachsenen kastrierten Tieren muss auf das Körpergewicht geachtet werden, ohne dass die Tiere hungern. Der erhöhte Rohfasergehalt im Mini Light sorgt für eine ausreichende Sättigung, der reduzierte Fettgehalt verhindert eine zu hohe Energieaufnahme.

Das Mini Senior ist optimal für ältere Hunde. Die kleine Krokettengröße ist dabei nicht nur für kleine Hunderassen optimal, sondern auch für ältere, große Hunde, die eventuell Probleme mit dem Gebiss haben und größere Kroketten nur noch schlecht zerbeißen können.

Insgesamt ist es also wichtig zu bestimmen, zu welcher Gruppe der Hund gehört, um dann für jede Lebensphase das optimale Futter auszuwählen.

www.bosch-tiernahrung.de